Willst du in der Nähe von Bali surfen – ohne das Chaos? Bali ist das unbestrittene Tor zum indonesischen Surfen. Aber seien wir ehrlich: Das Geheimnis ist gelüftet. Wenn du dich nach saubereren Lineups, weniger Verkehr und dieser authentischen „Inselenergie“ sehnst, die Bali vor einem Jahrzehnt verloren hat, ist es an der Zeit, knapp über das Scheinwerferlicht hinaus zu schauen.
Glücklicherweise ist Indonesien ein Archipel von über 17.000 Inseln, und einige der besten Wellen der Welt sind nur einen kurzen Sprung von Denpasar entfernt.
Hier ist unsere Aufschlüsselung der besten Inseln in der Nähe von Bali für Surfer und warum Lombok die Flucht ist, nach der du gesucht hast.
1. Lombok – Die unberührte Surf-Grenze
Der Vibe: Balis ruhigerer, wilderer Cousin. Anreise: 30-minütiger Flug oder 2-stündiges Schnellboot.
Lombok belegt den Spitzenplatz, weil es die perfekte Balance bietet. Es hat die Infrastruktur, die du brauchst (tolle Cafés, schnelles WLAN, komfortable Villen), aber nichts vom Übertourismus. Die Südküste ist ein Spielplatz aus Buchten und Riffen, die jedes Level bedienen:
- Mawi: Ein druckvoller A-Frame Riffbreak, der Barrels für fortgeschrittene Rider bietet.
- Gerupuk Bay: Eine riesige Bucht mit mehreren Peaks, die per Boot erreichbar sind und spaßige Wände und lange Ritte bieten.
- Selong Belanak: Ein sandiger Beach Break, der zweifellos der beste Ort ist, um in Indonesien Surfen zu lernen.
- Desert Point: Eine der längsten, legendärsten Linkshänder-Barrels auf dem Planeten (für die Experten).
Das Urteil: Lombok hat alles, was Bali bietet – nur mit mehr Platz, mehr Authentizität und viel weniger Lärm. Es ist der ultimative „Surftrip innerhalb eines Surftrips“.

2. Nusa Lembongan – Ruhig und Kompakt
Der Vibe: Entspannt und malerisch, aber klein. Anreise: 40-minütiges Schnellboot von Sanur.
Diese kleine Insel südöstlich von Bali ist ein beliebter Wochenendausflug. Sie ist wunderschön, mit kristallklarem Wasser und Blick auf den Mount Agung. Der Surf konzentriert sich hier auf ein paar Hauptbreaks: Playgrounds (spaßig, einfachere Links/Rechts), Lacerations (hohl und scharf) und Shipwrecks (eine qualitativ hochwertige Rechtswelle).
Das Urteil: Es ist ein toller 1–2 Tage Abstecher, aber die „Surfzone“ ist sehr klein. Da es nur 3 Hauptbreaks gibt, werden die Lineups sehr schnell überfüllt – manchmal sogar schlimmer als auf Bali, weil man nirgendwo anders hin ausweichen kann.

3. Sumbawa – Abgelegen und Rau
Der Vibe: Hardcore Surf-Mission. Anreise: Flug nach Bima/Sumbawa Besar oder eine lange Fährfahrt.
Direkt östlich von Lombok gelegen, ist Sumbawa die Heimat ernsthafter Surflegenden wie Lakey Peak, Yo-Yo’s und Scar Reef. Dies ist kein Ort für Smoothie Bowls und Coworking Spaces; es ist ein Ort für ernsthafte Tube-Zeit. Das Gelände ist rau, die Unterkunft oft einfach und die Wellen sind kraftvoll.
Das Urteil: Weltklasse, wenn du ein fortgeschrittener Surfer mit Zeit zum Reisen bist und es dir nichts ausmacht, auf Komfort zu verzichten. Es ist weniger „Urlaub“ und mehr „Expedition“.

4. Gili-Inseln – Zur Erholung (Nicht zum Surfen)
Der Vibe: Party, Tauchen, Entspannen. Anreise: Schnellboot von Bali oder Lombok.
Du wirst die Gili-Inseln (Trawangan, Meno, Air) oft in Reiseführern sehen. Obwohl sie atemberaubend sind, sind sie keine beständigen Surfziele. Es gibt einen unbeständigen Break auf der Südseite von Gili Trawangan, der bei großen Swells funktioniert, aber er ist scharf, flach und inkonsistent.
Das Urteil: Geh hierhin, um mit Schildkröten zu schnorcheln, am Strand zu feiern oder dich zwischen den Surfsessions zu erholen – aber bring dein Brett nicht in der Erwartung täglicher Wellen mit.

5. Schlusswort: Warum Lombok gewinnt
Wenn du in der Nähe von Bali ohne die Menschenmassen surfen möchtest, führt Lombok die Liste an. Es liegt im „Sweetspot“: gut genug erreichbar, um einfach hinzukommen, aber wild genug, um sich immer noch wie ein Abenteuer anzufühlen. Du bekommst die Wellenqualität von Sumbawa mit dem Komfort von Bali – minus den Verkehr.
Bereit, deinen Surf-Ausflug zu starten? Buche deinen Aufenthalt im LMBK Surf House. Wir helfen dir, die besten Breaks zu finden, die Massen zu vermeiden und dich wieder mit dem Grund zu verbinden, warum du überhaupt surfst.


6. FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Der einfachste Weg ist zu fliegen. Wings Air und Citilink fliegen täglich von Denpasar (DPS) nach Lombok (LOP). Surfbretter sind erlaubt, verursachen aber normalerweise eine kleine Gepäckgebühr. Alternativ fahren Schnellboote von Padang Bai ab, aber überprüfe unbedingt deren Surfbrett-Richtlinien, da der Platz begrenzt sein kann.
Absolut. Tatsächlich argumentieren viele, dass Lombok für Anfänger besser ist als Bali, wegen Orten wie Selong Belanak, der einen weichen Sandboden und sanfte Wellen hat, im Gegensatz zu den felsigen Riffbreaks, die man oft auf Bali findet.
Wenn du nur 24 Stunden hast, ist Nusa Lembongan mit dem Boot näher. Aber wenn du 3 Tage oder mehr hast, bietet Lombok viel mehr Vielfalt, weniger Menschenmassen und eine viel größere Küstenlinie zum Erkunden.
Die Trockenzeit (Mai bis September) bringt die größten Swells und Offshore-Passatwinde, was sie zur besten Zeit für fortgeschrittene Surfer macht. Die Regenzeit (Oktober bis April) bietet sauberere Bedingungen an verschiedenen Spots und kleinere, handhabbarere Wellen für Aufsteiger.
Wenn du ein „Zauberbrett“ hast, bring es mit. Aber falls nicht: Das LMBK Surf House führt eine hochwertige Auswahl an verschiedenen Brettern, von Performance Shortboards bis zu spaßigen Longboards, sodass du bei den Gepäckgebühren der Fluggesellschaft sparen kannst.







